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GSO Regionaltreffen und “Fit for Germany Workshop“
Chicago 2005
Nach den erfolgreichen GSO Treffen in Berkeley und San
Francisco lud die GSO vom 3. Juni bis zum 5. Juni 2005
zum ersten Mal deutsche Nachwuchswissenschaftler aus
Illinois und umliegenden Bundesstaaten zu einem GSO
Karriere-Wochenende nach Chicago ein.
Mit einem Empfang des Deutschen Generalkonsuls von
Chicago, Herrn Alexander Petri, im Goethe Institut
Chicago begann die Veranstaltung am Freitag, den 3. Juni
2005, bei dem Scholars, Gäste und das GSO Team eine
erste Gelegenheit des Kennenlernens hatten.
Nach seiner erfolgreichen Premiere im April in San
Francisco fand am 4. Juni 2005 der zweite „Fit for
Germany Workshop“ in Chicago statt. Neben allgemeinen
Daten und Trends zu den Arbeitsstandorten Deutschland
und USA präsentierten die Referenten den 25 ausgewählten
Teilnehmern eine Bandbreite von Hintergrundinformationen
zum Berufungsverfahrens an Universitäten sowie dem
Bewerbungsverfahren in der Wirtschaft.
Dr. Hubert Detmer, stellvertretender Geschäftsführer des
Deutschen Hochschulverbandes und Peter Langer, GSO
Vorstand und Universtitätskanzler a.D. informierten die
Teilnehmer über die neue W-Besoldung, das Schicksal der
Juniorprofessur und präsentierten Informationen zu
Berufungsverhandlungen an Universitäten in Deutschland.
Dr. Matthias Afting von McKinsey&Company, der als
gelernter Mediziner vor seinem Wechsel in die Wirtschaft
als Postdoc in Harvard war, stellte eine Reihe von
Wissenschaftlern vor, die nach einem
Forschungsaufenthalt im Ausland eine Karrie in der
Wirtschaft eingeschlagen haben. Insider-Tipps zum
Bewerbungsverfahren in Wirtschaftsunternehmen erhielten
die Teilnehmer von Ralf Kortkampf, der auf eine
langjährige Erfahrung als Personalleiter eines deutschen
Industrieunternehmens zurückblicken kann.
Mit einem Networking Brunch am Sonntag, den 5. Juni 2005
begann das GSO Regionaltreffen Chicago, an dem rund 80
Scholars und Gäste teilnahmen. Das Thema der
Veranstaltung „Perspektiven für Wissenschaftler in
Deutschland“ stand sowohl bei den verschiedenen
Vorträgen aber auch bei Gesprächen in den Pausen und den
Arbeitsgruppen im Vordergrund.
Dr. Hubert Detmer, stellvertretender Geschäftsführer des
Deutschen Hochschulverbandes (DHV) und Nina Peiffer,
Geschäftsführerin der GSO präsentierten am Morgen die
Zusammenarbeit zwischen der GSO Jobbörse und dem
Ausschreibungsdienst des DHV. Hiernach beziehen aktive
Nutzer der GSO Jobbörse neben einer Vielzahl von
attraktiven Stellenangeboten in Deutschland zukünftig
auch den Ausschreibungsdienst des Deutschen
Hochschulverbandes, der mittlerweile mehr als 90 % aller
Ausschreibungen von (Junior-)Professuren an Hochschulen
im deutschspachigen Raum abdeckt.
Im Rahmen der parallel veranstalteten Career Fair wurden
den Teilnehmern berufliche Perspektiven in der
Privatwirtschaft vorgestellt. Neben den
Firmenpräsentationen während des Symposiums konnten die
Scholars so vor allem auch in der Arbeitsgruppe
„Karriereperspektiven in der Privatwirtschaft“ mit
Vertretern der Unternehmen über die Option einer
Fortsetzung ihrer Tätigkeit in Deutschland beraten.
Einer der Höhepunkte am Nachmittag war der Vortrag von
Katherina Reiche, Mitglied des deutschen Bundestages und
Vorsitzende der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion zur Situation von Forschung,
Wissenschaft und Hochschulwesen in Deutschland.
Um eine Bilanz und die Zukunft des
Wissenschaftsstandortes Deutschland ging es dann in der
abschließenden Podiumsdiskussion mit Katherina Reiche,
Dr. Hubert Detmer (DHV), Dr. Wolfgang Benz (GSO) und Dr.
Andreas Schnelzer (GSO Scholar). Hier bestand für die
Teilnehmer und Gäste noch mal die Gelegenheit eines
Meinungs- und Gedankenaustauschs sowie der Fragestellung
an die Vertreter aus Politik, Wirtschaft und
Hochschulwesen.
Besonderen Anteil an dem Erfolg der Veranstaltung haben
die Bosch Stiftung und die VolkswagenStiftung, mit deren
Fördermittel nicht nur die Veranstaltung an sich
ermöglicht wurde, sondern insbesondere die Teilnahme
einer Reihe von Scholars, die nicht aus Chicago direkt
sondern aus anderen Städten Illinois sowie umliegenden
Bundesstaaten kamen.
Lesen Sie einen Scholar-Bericht vom Regionaltreffen
unter folgendem <Link>.
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