Klaus Tschira Boost Fund

Ein gemeinsames Programm von GSO und Klaus Tschira Stiftung zur Förderung von Wissenschaftler*innen der Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik.

Kontakt

Dr. Birte Seffert
GSO e. V.
Friedrichstrasse 60
10117 Berlin

+49 (0) 30 2067 9967
ktboost(at)gsonet.org

Bewerbung

Bewerbungen sind über das Online Formular ab dem 1. Juli 2024 möglich.

Die Bewerbungsdeadline ist der 23. Oktober 2024 23:59 (CET).

Ausgewählte Fellows können ihre Projekte zwischen 1. April und 1. Oktober 2025 beginnen.

Idee

Mit dem Klaus Tschira Boost Fund stärken wir exzellente Wissenschaftler*innen durch:

  • flexible Fördergelder zur Schaffung von Freiräumen für eigene, riskantere sowie interdisziplinäre Projekte,
  • Unterstützung beim Aufbau von (internationalen) Kooperationen und Netzwerken,
  • gezielte Begleitung und Beratungzur professionellen und persönlichen Weiter­ent­wicklung.

Ziel ist es, Karrierewege von (jüngeren) Wissenschaftler*innen flexibler zu gestalten, zu beschleunigen und eine frühe Unabhängigkeit zu fördern.

Der Klaus-Tschira-Boost-Fonds wurde von der GSO entwickelt, die das Programm verwaltet und die Anlaufstelle für alle Fellows und Alumni ist. Das Programm wird ermöglicht durch die großzügige Finanzierung der Klaus Tschira Stiftung.

Weitere Informationen 2024

Wir laden ein zum Online Info Event » How to Apply for the Klaus Tschira Boost Fund 2024 «

am 10. September 2024, 16:00-17:00 CET 

Registrierung via Eventbrite

Wir empfehlen auch unseren Artikel » How to Apply for the Klaus Tschira Boost Fund and other grants « sowie unsere Karrierewissen Webseite mit Tipps von Peers für die Antragsstellung von Fördermitteln.

Programminfos

Für den 6. KT Boost Fund fördern wir erneut 15 Fellows. Die Projekte können zwischen dem 1. April und 1. Oktober 2025 starten.

Es können Fördergelder bis zu 120.000 € für einen Zeitraum von bis zu 24 Monaten beantragt werden. Die beantragten Fördergelder sind grundsätzlich für alle Kostenarten verwendbar – allerdings nicht mehr als 65.000 für das (anteilige) Gehalt der eigenen Stelle.

Darüber hinaus profitieren die Fellows von einer 4-teiligen Workshop-Reihe zur Karriereentwicklung, erhalten Zugang zu Karriereberatung und Coaching der GSO und werden Mitglieder des exklusiven Alumni-Netzwerks AlumNode mit diesen Schwerpunkten:

  • Leadership & Career Development
  • Science Communication & Advocacy
  • Projects & Collaborations

Durch AlumNode profitieren die Fellows und Alumni von einem intensiven Wissenstransfer & -austausch, der Förderung eigener Projekte, Peer-Mentoring sowie verschiedenen Beratungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

 

Zur Zusammenarbeit mit der Klaus Tschira Stiftung

Das Programm wurde von der GSO konzipiert, die GSO übernimmt zudem die Betreuung der Fellows und das Programm-Management. Die finanzielle Förderung wird ermöglicht durch die  Klaus Tschira Stiftung (KTS), die Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik fördert und zur Wertschätzung dieser Fächer beitragen möchte. Sie wurde 1995 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940–2015) mit privaten Mitteln ins Leben gerufen. Ihre drei Förderschwerpunkte sind: Bildung, Forschung und Wissenschaftskommunikation.

Das bundesweite Engagement beginnt im Kindergarten und setzt sich in Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen fort. Die Stiftung setzt sich für den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ein.

Das Programm richtet sich an Postdoktorand*innen, die:

  • an einer öffentlichen Universität, Fachhochschule oder außeruniversitären Forschungs­einrichtung in Deutschland beschäftigt sind,
  • in einem bzw. mehreren der folgenden Bereiche forschen: Biologie, Chemie, Geowissenschaften, Informatik, Mathematik, Neurowissenschaften und Physik,
  • keine unbefristete Stelle haben,
  • und nicht bereits durch ein Nachwuchsgruppen-Programm gefördert werden.

Nach erfolgreicher Bewerbung erklären sich die/der Fellow und die antragstellende Einrichtung mit den Bewilligungsbedingungen einverstanden (zum Download auf der Website).

Die Gelder müssen von der Einrichtung angefordert und der/dem Fellow zur freien Verfügung stehen. Die Verwendung der Mittel erfolgt im Sinne des eingereichten Budgetplans und ist jährlich gegenüber der GSO in nachzuweisen.

Alle Informationen (in englischer Sprache) finden sich weiter oben als Download:

  • Application Guide with FAQ
  • Program Information
  • Template Budget Plan (Excel file)
  • Conditions of Grant Approval

Wir empfehlen, diese genauestens zu lesen, da das Programm hochkompetitiv ist. Die Bewilligungsquote lag 2023 bei 5% und in den Jahren zuvor bei 3%.

Die Bewerbungsdeadline für den 6. KT Boost Fund ist der 23. Oktober 2024 23:59 CET.

Bewerbungen werden nur über das Online-Bewerbungsformular angenommen.

Der GSO Newsletter informiert über zukünftige Ausschreibungen, Events und Karriere-News.

 

 


Unsere Fellows & Alumni

Den Klaus Tschira Boost Fund konnten wir durch die großzügige Unterstützung der Klaus Tschira Stiftung bereits fünf Mal ausschreiben. Bisher können bzw. konnten 60 Fellows ihre Forschung und Unabhängigkeit mit Hilfe des Boost Funds vorantreiben.

Lorenz Adlung
University Medical Center Hamburg-Eppendorf / Systems Biology
Domenico Azarnia Tehran
Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie Berlin / Neurobiology
Stefanie Bärthel
German Cancer Research Center (DKFZ) Heidelberg and Munich / Translational Cancer Research and Experimental Cancer Therapy
Sabrina B. Bennstein
Heinrich-Heine-University Düsseldorf / Immunology
Youssef El Mouali
Helmholtz Centre for Infection Research (HZI) Braunschweig / Microbiome
Bennet Fischer
Leibniz Institute of Photonic Technology Jena / Photonics
Clarissa Glaser
University of Bonn / Hydrology
Christin Katharina Kreutz
TH Köln - University of Applied Sciences / Computer Science
Deniz Kumral
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg / Cognitive Neuroscience
Eunbi Kwon
Max Planck Institute for Biological Intelligence Martinsried / Field Ornithology
Alice Mockford
Christian Albrecht's University of Kiel / Ecological Entomology
Vahid Nasirimarekani
Max Planck Institute for Dynamics and Self-Organization Göttingen / Origin of Life
Henri Niskanen
Max Planck Institute for Molecular Genetics Berlin / Biochemistry & Molecular Genetics
Frederic Alexander Römscheid
Frederic Alexander Römschied
ENI-G, A Joint Initiative of the University Medical Center Göttingen and the Max Planck Society / Computational Neuroethology
Maria-Elena Vorrath
Universität Hamburg / Geochemistry
Jingyuan Xu
Karlsruhe Institute of Technology / Sustainable Energy Technology
Casey Paquola
Forschungszentrum Jülich / Neuroscience
Hilary Noad
Max Planck Institute for Chemical Physics of Solids/ Experimental Condensed Matter Physics
Inmaculada Martínez-Reyes
Max Delbrück Center for Molecular Medicine / Molecular Immunology and Gene Therapy
Oya Cingöz
Robert Koch Institute / Infection and immunity
Renate Sachse
Technical University of Munich / Computational and structural mechanics
Sam Sanders
Ruhr University Bochum / Mathematics & Computer Science
Susanne Wintzheimer
FAU Erlangen-Nürnberg / Materials Chemistry
Svetlana Klementyeva
University of Tübingen / Inorganic Chemistry
Zahra Razaghi-Moghadam
University of Potsdam & MPI Molecular Plant Physiology / Systems Biology
Ignacio Rodríguez Polo
University of Göttingen / The Francis Crick Institute, London / Developmental Biology
Anna Schulz
Technical University of Munich/ Animal Physiology and Immunology
Christoph Heyl
Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY & Helmholtz-Institute Jena / Laser Physics
Claudia Bizzarri
Karlsruhe Institute of Technology/ Photoactive metal complexes for catalysis and bioimaging
Daniel Carlson
Helmholtz-Zentrum Hereon/ Oceanography
Emmanuelle Quemin
Leibniz Institute for Experimental Virology/ Structural Virology
Felix M. Key
Max Planck Institute for Infection Biology/ Evolutionary genetics
Florian Loebbert
University of Bonn/ Theoretical Particle Physics
Georgios Gkatzelis
Forschungszentrum Jülich/ Atmospheric Chemistry
Katharina Baum
Hasso Plattner Institute/ Network-based data analysis
Matthew Agler
Friedrich Schiller University of Jena/ Microbial ecology & Plant-microbe interactions
Mine Altinli
Bernhard-Nocht Institute for Tropical Medicine/ Molecular Entomology
Miriam Menzel
Forschungszentrum Jülich/ Neuroimaging
Christian Hering-Junghans
Leibniz Institute for Catalysis Rostock/ Inorganic Chemistry, Catalysis
Claudia Alfes-Neumann
Bielefeld University/ Pure mathematics
Marcel Pawlowski
Leibniz Institute for Astrophysics Potsdam/ Astronomy, Astrophysics
Merle Röhr
Julius-Maximilians-Universität Würzburg/ Computational Chemistry, Theoretical physics, Quantum biology
Paola Carrillo-Bustamante
Max Planck Institute for Infection Biology Berlin/ Computational Biology, Infectious Diseases
Pauline N. Fleischmann
University of Würzburg/ Neuroethology
Penelope R. Whitehorn
Karlsruhe Institute of Technology/ Pollinator Ecology
Romy Lorenz
Max Planck Institute Leipzig/ Cognitive neuroscience
Sabine Becker
Technische Universität Kaiserslautern/ Metalloneurochemistry
Walter Bronkhorst
Institute of Molecular Biology Mainz/ Developmental Biology, RNA Biology
Wilhelm Palm
German Cancer Research Center Heidelberg/ Cell Biology, Metabolism, Cancer
Darjus Tschaharganeh
DKFZ Heidelberg / Cancer Research
Dermot Harnett
HU Berlin, BIMSB/ Computational Biology
Florian I. Schmidt
University of Bonn/ Innate Immunity, Cell Biology, Virology, Nanobody engineering
Jan Rennies-Hochmuth
Fraunhofer IDMT Oldenburg/ Speech Intelligibility
Julia Grosse
GEOMAR Kiel/ Marine Biogeochemistry
Lena J. Daumann
LMU München/ Bioinorganic Chemistry
Lysanne Snijders
Assistant Professor / NWO-Veni Fellow / Animal behaviour
Matthias Schröter
UFZ Leipzig/ Ecosystem services
Nadja Klein
HU Berlin/ Applied Statistics
Patrina S. P. Poh
Charité Berlin/ Bone Tissue Engineering, Additive Design & Manufacturing
Tuan Leng Tay
Assistant Professor in Biology and Anatomy & Neurobiology