GSO Newsletter Februar 2009 www.gsonet.org/nl
Liebe Scholars, willkommen zur zweiten Ausgabe unseres Newsletters in diesem Jahr. Wir freuen uns, dass wir Euch auch diesmal wieder mit interessanten News versorgen können. Seit dem 1. Februar 2009 hat die GSO ihr Büro bei der German American Chambers of Commerce, California Branch (GACC) bezogen. Es befindet sich damit - wie zu Gründungszeiten 2003 - wieder unmittelbar im Herzen San Franciscos. Ansprechpartner ist Nick Wagner (nw@gsonet.org). Zusammen mit dem neuen USA-Vorstand Dr. Harald Dinter (Berkeley) wird Nick die Aktivitäten der GSO vor Ort koordinieren. Mit der strategisch günstigen Lage des neuen GSO-Büros wollen wir noch mehr Kontakte zu (deutschen) Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Institutionen in der Region knüpfen. Damit wir zukünftig noch mehr Informationen in unseren Newsletter packen können, werden wir unseren Infobrief ab März in einem Rhythmus von sechs bis acht Wochen erscheinen lassen. Wir hoffen, dass wir mit dieser Neuerung unseren Newsletter noch mehr nach den Bedürfnissen unser Leserinnen und Leser ausrichten können. An dieser Stelle möchten wir auch noch einmal darauf hinweisen, dass wir uns über Beiträge oder Kritik von Euch freuen. Eure Anregungen sind uns wichtig! In unserer Jobbörse gibt es wieder neue Angebote! Merck sucht eine/n Senior Scouting Manager, Helmholtz ein/e Volljurist/in und Zeiss eine/n Design Engineer. Schaut auch in die anderen Angebote der Firmen und bewerbt Euch auf die Stellen in unserer Jobbörse. Bis zur nächsten Ausgabe, Euer GSO-Team.
Inhalt SAVE THE DATE "Fit for Germany" Workshop am 17.9.2009 in San Francisco "Heute, zwischen Gestern und Morgen" Couplets von Kurt Tucholsky,
6.März
Aus der Community GSO-Chat am 4.März zum Thema "Die Professur in Deutschland - Bewerbung, Berufung, Fördermöglichkeiten" Aus Bildung und Forschung Deutschlandweites Online-Forum für Nachwuchswissenschaftler gegründet Projektförderung Bayerisch-Kalifornische Hochschulzentrum, Deadline: 15. April Elite-Unis ohne Forscher VDI Technologiezentrum und RWTH Aachen unterzeichnen Vertrag Ein Typ für alle Fälle Pharmabranche: "Vati, warum müsst ihr Tiere quälen?" Aus Wirtschaft und Politik Porträt des Wirtschaftsministers: Was will Karl-Theodor zu Guttenberg? Allensbach-Chefin: Mehrheit der Bürger bleibt trotz Krise gelassen Kann "Frankie" Kanzler? Wieso Politiker nicht die Klügsten sind
Frauen in der Wissenschaft Frauen in den Naturwissenschaften: Marie Curies Schwestern Lebensbilder von Frauen in Forschung und Technologie Arbeitslos mit Kinderwunsch Lohnabstand von Frauen in Deutschland wird größer Branche im Fokus: Physik
Wissenschaftler-Stammtische
SAVE THE DATE • "Fit for Germany" Workshop am 17.9.2009 in San Francisco Auch in diesem Jahr richtet die GSO wieder im Vorfeld der GAIN-Jahrestagung ihren "Fit for Germany" Workshop aus. Der Workshop soll den Teilnehmenden aktuelle Informationen über Perspektiven in der Wirtschaft und Wissenschaft in Deutschland vermitteln. Mit konkreten Tipps von Praktikern und individueller Bewerbungsberatung wird die Veranstaltung auf eine Rückkehr in den deutschen Arbeitsmarkt vorbereiten. Nähere Informationen demnächst im Newsletter und auf den GSO-Webseiten.
• "Heute, zwischen Gestern und Morgen" Couplets von Kurt Tucholsky, 6.März, Deutsche Botschaft Washington DC Liebhaberinnen und Liebhaber der deutschen Literatur sollten am 6. März um 19Uhr folgende Veranstaltung nicht verpassen. An diesem Abend wird eine Mischung politisch-literarischer Texte und Lieder von Kurt Tucholsky, einem der wichtigsten Journalisten und Autoren der Weimarer Republik, vorgetragen. Nähere Infos gibt es per E-Mail oder Telefon unter 2022891200. Aus der Community
• GSO-Chat am 4.März zum Thema "Die Professur in Deutschland - Bewerbung, Berufung, Fördermöglichkeiten" Wir möchten Euch noch einmal daran erinnern, dass wir mit unserem Experten-Chat am 4. März um 19Uhr (MEWZ) unsere neue Chat-Reihe 2009 starten. Bitte beachtet, dass wir den Chat um eine Stunde vorverlegt haben. Dieses Mal habt Ihr Zeit, um Eure Fragen rund um das Thema "Die Professur in Deutschland - Bewerbung, Berufung, Fördermöglichkeiten" zu stellen. Die Fragen wird Peter Langer, Universitätskanzler a. D. beantworten. Aus Bildung und Forschung • Deutschlandweites Online-Forum für Nachwuchswissenschaftler gegründet
Kontakte, Geld, Kongresse, Softskills, Berufe jenseits der Akademia… schnell hat man zu realisieren: die Institutionen stehen einem nicht mehr zur Seite, die Ressourcen sind knapp, die Zahl an neuen und in ihrer Summe beträchtlichen Herausforderungen ist groß und Informationsquellen oft unbefriedigend und gut versteckt. Hier soll das Forum „Nachwuchswissenschaftler in Deutschland (NiD) – Das Forum“ der Gesellschaft für Molekularbiologie helfen. weiter • Projektförderung durch das Bayerisch-Kalifornische Hochschulzentrum, Deadline: 15. April 2009
Das Bayerisch-Kalifornische Hochschulzentrum (Bavaria California Technology Center, BaCaTeC, www.bacatec.de ) fördert die Zusammenarbeit zwischen bayerischen und kalifornischen Forschungseinrichtungen in den High-Tech-Bereichen Life Sciences, Informations- und Kommunikationstechnologie, neue Werkstoffe, Umwelttechnik und Mechatronik. Anlauffinanzierungen zur Etablierung neuer Projekte, insbesondere zur Unterstützung eines projektbezogenen Wissenschaftleraustauschs, werden bevorzugt gefördert. Zur Ausschreibung.
• Elite-Unis ohne Forscher Die im Elite-Wettbewerb siegreichen Universitäten haben Probleme, Spitzenforscher für ihre ausgezeichneten Vorhaben zu gewinnen. Was die Exzellenz-Unis beim erhofften Aufbruch hemmt. Tagesspiegel
• VDI Technologiezentrum und RWTH Aachen unterzeichnen Vertrag Ab dem 1. Oktober 2009 wird es an der RWTH Aachen eine „VDI-Professur für Zukunftsforschung“ geben. Einen entsprechenden Vertrag unterzeichneten jetzt Vertreter des Vereins Deutscher Ingenieure e.V. (VDI), der VDI Technologiezentrum GmbH (VDI-TZ) sowie der RWTH Aachen. VDI
• Ein Typ für alle Fälle
Ein Professor soll heute alles sein: Manager, Top-Wissenschaftler, Lieblingslehrer, Medienprofi. Für die Zukunft taugt dieses Profil jedoch nicht mehr. Die Wissenschaftselite sollte sich auf ihre Stärken besinnen. Doch die Professoren interessiert das wenig. SPIEGEL • Pharmabranche: "Vati, warum müsst ihr Tiere quälen?"
Warum soll man für eine Branche arbeiten, die so umstritten ist? Das fragt die ZEIT Hagen Pfundner, den Deutschland-Chef der Roche AG. ZEIT
Aus Wirtschaft und Politik • Porträt des Wirtschaftsministers: Was will Karl-Theodor zu Guttenberg?
Was wissen wir über Karl-Theodor zu Guttenberg? Er ist aus gutem Hause, trägt viele Vornamen und hat sich bislang im Thema Außenpolitik hervorgetan. Aber wer ist der neue Wirtschaftsminister und was will er? Wirtschaftswoche
• Allensbach-Chefin: Mehrheit der Bürger bleibt trotz Krise gelassen
Die relativ gelassene Stimmung unter den Verbrauchern trotz Krise beruht auf einer sehr unterschiedlichen Betroffenheit der Bürger. Zu diesem Ergebnis kommt Renate Köcher, Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach. Wirtschaftswoche
• Kann "Frankie" Kanzler? Außenminister Steinmeier überzeugt im TV-Bewerbungsgespräch - bis ihn die Polit-Silberrücken Fischer, Genscher und Bahr wie einen Schulbuben aussehen lassen. Eine kleine Nachtkritik. Süddeutsche
• Wieso Politiker nicht die Klügsten sind
Politik ist ein Geschäft für kaltschnäuzige, unsentimentale, knochenharte und listige Menschen - das liegt in der Natur des Systems. Nur Kraftnaturen kommen ganz nach oben, nicht die Schlausten. Franz Walter über das Geheimnis erfolgreicher Machtmenschen. SPIEGEL Frauen in der Wissenschaft • Frauen in den Naturwissenschaften: Marie Curies Schwestern Von Marie Curie über Lise Meitner zu Ada Lovelace – schon immer gab es exzellente Naturwissenschaftlerinnen. Auch heute noch ist das nicht wesentlich anders, jedoch ist langsam aber sicher eine positive Entwicklung in den Naturwissenschaften spürbar. Staufenbiel • Lebensbilder von Frauen in Forschung und Technologie Für die Veröffentlichung „Lebensbilder von Frauen in Forschung und Technologie“ von w-fFORTE wurden über drei Jahre hinweg Expertinnen in Naturwissenschaft und Technik interviewt. Nun werden diese Frauen im Rahmen der Broschüre in ihrem Arbeitsumfeld präsentiert. Die porträtierten Wissenschafterinnen, Unternehmerinnen, Selbstständige Ingenieurinnen, Managerinnen und Erfinderinnen zeigen, wie stereotype Rollenbilder überwunden und Zugangsbarrieren umgangen werden können. Die Druckfassung ist leider bereits vergriffen. Download: http://www.w-fforte.at/pdf/Lebensbilder_digital.pdf
• Arbeitslos mit Kinderwunsch Werden Männer arbeitslos, konzentrieren sie sich auf eine schnelle Rückkehr ins Berufsleben. Frauen dagegen flüchten sich in die Familienplanung - und werden schwanger. Süddeutsche • Lohnabstand von Frauen in Deutschland wird größer Es ist ein trauriger Spitzenplatz: Die Ungleichheit bei der Bezahlung von Frauen und Männern in Deutschland ist europaweit mit am größten. Im Vergleich der Stundenlöhne verdienen Frauen 23 Prozent weniger. Grund dafür ist laut EU die hohe Teilzeitquote. SPIEGEL
Branche im Fokus: Physik • Deutsche Physikalische Gesellschaft e. V. Die größte physikalische Fachgesellschaft weltweit ist mit mehr als 55.000 Mitgliedern die Deutsche Physikalische Gesellschaft. Die DPG engagiert sich in vielerlei Hinsicht für die Förderung der physikalischen Wissenschaft. Die DPG betreibt selbst keine physikalische Forschung, mit Kongressen fördert sie jedoch den Informationsaustausch über neueste physikalische Erkenntnisse. Darüber hinaus würdigt die DPG physikalische Spitzenleistungen mit Auszeichnungen von internationalem Renommee. Die DPG ist ebenfalls an der Publikation von Fachzeitschriften beteiligt. Die eigene Mitgliederzeitschrift ist das Physik Journal. Das New Journal of Physics ist ein elektronisches Fachmagazin und kann direkt im Internet gesichtet werden. Neben einer Stellenbörse für Physiker gibt es die Möglichkeit ein eigenes Bewerbungsprofil einzustellen. • Quereinstieg: Physiker im Projektmanagement Dass Marco Wilzbach nach seiner wissenschaftlichen Laufbahn einmal als Trainee in die Wirtschaft einsteigen würde, hätte er nicht gedacht. Dennoch startete er als Trainee Project Manager New Business/ New Technology seine Karriere bei Carl Zeiss. Wilzbach promovierte im Bereich Quantenoptik und entschied sich dann in die Industrie zu gehen. Das Trainee-Programm bot ihm die Möglichkeit sich weiter zu bilden, Netzwerke zu knüpfen und Einblicke in die verschiedenen Bereiche des Unternehmens zu bekommen. Als Project Manager New Business macht Wilzbach in Marktstudien neue geeignete Technologien und deren Anwendungsmöglichkeiten für das Unternehmen ausfindig und führt strategische Planungen für zukünftige Geschäftsfelder durch. Dazu gehören u. a. intensive Recherche, Machbarkeitsstudien und das Erstellen von Businessplänen. Sicherlich ist die Arbeit als Physiker im Projektmanagement nicht der klassische Werdegang. Dennoch bietet sie die Möglichkeit der Naturwissenschaft treu zu bleiben und sich dennoch nicht darauf beschränken zu müssen. Mehr Infos zu den Trainee-Programmen bei Zeiss gibt es hier . Wissenschaftler-Stammtische Aktuelle Treffen GESUCHT! Houston Interessierte, die die Nachfolge für die Organisation des Stammtisches übernehmen möchten, melden sich bitte hier StammtischHO@gso-gain.org Stammtisch London Ontario/ Kanada jedem ersten Mittwoch im Monat auf dem Campus 12.15 Uhr zum Lunch im WAVE im University Community Centre (UCC) der University of Western Ontario (UWO) Kontakt: Susanne Schmid StammtischLO@gso-gain.org
Stammtisch New Haven alle zwei Wochen ab 20 Uhr in Richter's Cafe, 990 Chapel Street Kontakt: Anne Oechtering StammtischNH@gso-gain.org Stammtisch Pittsburgh Jeden letzten Donnerstag des Monats ab 19:30 Uhr im Obergeschoss des Doc's Place, 5442 Walnut Street, Pittsburgh, PA 15232 Kontakt: Ilva Putzier StammtischPI@gso-gain.org
Alle Stammtische und Tipps zur Gründung eines Stammtisches findet ihr unter http://www.gsonet.org/de/stammtisch.php Bei Fragen schickt uns einfach eine E-Mail an info@gsonet.org
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