Die Leadership Academy als Wegweiser in unsicheren Zeiten

25 Teilnehmende für die 5. Leadership Academy ausgewählt / Klaus Tschira Stiftung stärkt gemeinsam mit der Schader-Stiftung und Helmholtz-Gemeinschaft junge Forschende aus dem Ausland beim nächsten Karriereschritt

Aktuelle Pressemitteilung, Heidelberg, 22. Februar 2021  

Die Corona-Pandemie hat deutlich sichtbar gemacht, dass Wissenschaft nahezu alle gesellschaftlichen Bereiche berührt – und dabei auch auf den Prüfstand gestellt wird. Gerade die nachrückende Generation von akademisch ausgebildeten Führungskräften wird besonders gefordert werden, in Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft Verantwortung zu übernehmen. Forschungseinrichtungen können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler jedoch nur bedingt darauf vorbereiten. Zudem bleibt Forschenden in einer hochkompetitiven Karrierephase oft wenig Zeit, sich mit der eigenen Führungsrolle und ihrer gesellschaftlichen Wirkung auseinanderzusetzen.

Bereits seit 2016 setzt die Leadership Academy hier an und bietet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, sich gezielt mit Führungsthemen und strategischer Karriereplanung zu beschäftigen. Zudem ist das Programm so angelegt, dass Teilnehmende Netzwerke über Disziplinen und Sektoren hinweg auf- und ausbauen können. Dabei spricht die Academy exzellente wissenschaftliche Fachkräfte aller Fachrichtungen im Ausland an, die ihre berufliche Zukunft in Deutschland sehen – weil sie in ihrem Heimatland Verantwortung übernehmen und leben möchten oder weil Deutschland unabhängig vom Pass als attraktiver Standort für Forschung oder Wirtschaft wahrgenommen wird.

Im Januar 2021 hat eine Jury bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, wissenschaftlicher Nachwuchsförderung sowie den beteiligten Stiftungen aus einer Reihe hervorragender Bewerbungen 25 Fellows für den fünften Jahrgang ausgewählt.

Die neuen Fellows forschen derzeit unter anderem in den Fächern Physik, Biologie, Psychologie, Soziologie, Informatik und Mathematik. Sie arbeiten an Forschungseinrichtungen in elf Ländern, darunter den USA, Aserbaidschan, Dänemark, Großbritannien, Japan und Australien.

Der neue Jahrgang wird sich …