HiddenChamp: FiBS – Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie

Bei unserem Interview haben wir verschiedene Themen zur Karriere am Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) beleuchtet. Erfahrt hier mehr über Hinweise für Bewerber*innen sowie über die Arbeit der wissenschaftlichen Mitarbeiter am FiBS.

Über

Das Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) arbeitet seit 25 Jahren zu bildungs- und sozialökonomischen Themen auf deutscher, europäischer und weltweiter Ebene.

Schwerpunkte

Das FiBS bietet Forschungs– und Beratungsdienstleistungen an und fungiert als Think Tank, der innovative Ansätze und Konzepte entwickelt.

Die Arten von Dienstleistungen sind Studien und Berichte, Konzepte, Evaluierungen, Prognosen und Machbarkeitsstudien.

Dr. Ewa Bacia hat eine Promotion in Politik- und Sozialwissenschaften und arbeitet am FiBS als Projektleiterin. Das FiBS hat sie mit seinem Forschungsprofil und der Arbeitsphilosophie sofort angesprochen. Ewa sagt: „Lebenslanges Lernen, die Förderung von Kompetenzen in jeder Lebensphase – dafür brenne ich und dafür möchte ich mich einsetzen.“

Matthias Sandau ist Soziologe und arbeitet am FiBS als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Wie ist er auf FiBS aufmerksam geworden? Über die erste Begegnung erzählt er: „Das FiBS ist mir zum ersten Mal bei der Recherche zum Thema berufliche Weiterbildung im Rahmen seiner wissenschaftlichen Tätigkeit an der Uni Potsdam begegnet. Ich kann mich noch sehr gut an den Text von FiBS Gründer und Direktor Dieter Dohmen erinnern, da er Zahlen für den europäischen Vergleich enthielt, die ich sonst nirgends fand.“

Erfahrt hier mehr über die Arbeitsthemen von Ewa & Matthias am FiBS und wissenschaftlichen Skills, die sie für ihre aktuelle Arbeit brauchen.

Was machst du genau bei FiBS?

Welche Skills brauchst du für deine aktuelle Arbeit, die du aus deinem wissenschaftlichen Hintergrund mitbringst? 

 

Dr. Ewa Bacia, Politik- und Sozialwissenschaftlerin, Projektleiterin

Aktuell betreue ich eine Studie, die untersucht, wie Bildung die Entwicklung von demokratischen oder demokratieförderlichen Kompetenzen unterstützen kann. Dabei nehmen wir sowohl die Perspektive von Jugendlichen als auch von Schulleitungen in den Blick.

Ich greife hier unter anderem auf meine Erfahrung im Bereich der Demokratiepädagogik zurück, aber auch die eine ganzheitliche Betrachtungsweise ist wesentlich. Denn bei der Demokratiebildung spielen neben globalen gesellschaftlichen Prozessen auch lokale Einflussfaktoren eine wichtige Rolle.

Matthias Sandau, Soziologe, Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Mein Schwerpunkt liegt auf der quantitativen Bildungsforschung. Derzeit bin ich im Projekt „Berufsbildungsmonitor“ eingebunden. Wir untersuchen dort die Ausbildungschancen von jungen Menschen in Deutschland. Hierfür analysiere ich derzeit das Übergangsverhalten in den Ausbildungsmarkt und die Verfügbarkeit von Ausbildungsplätzen und deren zukünftig erwartbaren Trends. Das Thema der beruflichen Bildung wird in Deutschland derzeit breit diskutiert und verändert sich sehr schnell.

Meine wissenschaftliche Ausbildung hilft mir sehr, die vielen empirischen Befunde aber auch die unterschiedlichen politischen Standpunkte sachlich in Beziehung zu setzen. Meine wissenschaftlichen Arbeiten zu Themen wie soziale Ungleichheit und Lernmotivation sowie meine Affinität zur Statistik sind gute Voraussetzungen für meine Arbeit am FiBS.

Was sind die wichtigsten Eigenschaften und Fähigkeiten, die ihr bei Bewerber*innen mit wissenschaftlichem Hintergrund sucht?

Dr. Michael Cordes, stellv. Institutsleiter

Für uns ist es wichtig, dass jemand neben wissenschaftlicher Expertise auch eine Portion Pragmatismus und im besten Falle ausreichend Praxisbezug mitbringt. Unser Schwerpunkt liegt auf quantitativer Forschung – für den Bildungsbereich eher ungewöhnlich – wir arbeiten stark datengetrieben. Dennoch ist eine Übersetzung in Bildungsrealitäten enorm wichtig, damit unsere Arbeit die nötige Wirkung erzielen kann und nicht im Elfenbeinturm verpufft.

 

Eileen Ranft, Human Resources

Diese Hands on Mentalität lässt sich auch auf die Zusammenarbeit im Team übertragen. Wir haben keine starken Hierarchien, das erfordert aber auch Verantwortungsübernahme in vielerlei Hinsicht, nicht nur bei der Umsetzung von Projekten. Wenn ein neuer Kollege Hilfe bei der Einrichtung seines Arbeitsplatzes braucht oder der Geschirrspüler überquillt, sind nicht nur unsere studentischen Mitarbeitenden gefragt.

Was schätzt du am FiBS als Arbeitgeber?

»Am FiBS kommen zwei Aspekte mit den sonst üblichen Ansprüchen in der Auftragsforschung zusammen, die sonst nur selten zu finden sind: Ausgeprägte wissenschaftliche Standards und Gestaltungsspielraum. Für mich die ideale Mischung.«
Matthias Sandau, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Soziologe
»Am FiBS schätze ich die kollegiale Arbeitsweise, wertschätzende Atmosphäre und Entfaltungsmöglichkeiten, die man hier bekommt. Das FiBS setzt auf Kompetenzen und ermuntert zur Entwicklung!«
Dr. Ewa Bacia, Projektleiterin, Politik- und Sozialwissenschaftlerin