Neu im GSO-Beirat: Dr. Mridul Agrawal

Mridul ist Arzt, Postdoctoral Fellow am Dana-Farber Cancer Institute der Harvard Medical School und Gründer des Digital Health Start-ups iuvando. Wir freuen uns, dass wir ihn nun für unseren Beirat gewinnen konnten.
Dr. Mridul Agrawa

 

Der GSO-Beirat wächst

Mridul bringt nicht nur seine internationale Forschungserfahrung und sein Wissen als Gründer ein, er lebt auch die Mission, die wir bei der GSO verfolgen. Mridul hat das selbst wunderbar in Worte gefasst und wir sind stolz, dass er uns unterstützt!


 

Mriduls Motivation

„Die GSO agiert an der Schnittstelle von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft und fördert die Karrieremobilität von Wissenschaftler*innen. Sie setzt sich aktiv und nach außen sichtbar für ein modernes Berufsbild von Wissenschaftler*innen ein. Ich teile die Mission und Vision der GSO.

Als in Boston forschender Arzt, Wissenschaftler und Gründer im Bereich der Onkologie (Krebsmedizin) erlebe ich ein beispielhaftes Innovationsklima für die erfolgreiche Verzahnung von Grundlagenforschung und Anwendung.

Hier ist zu beobachten, dass sowohl Start-ups als auch internationale Konzerne die räumliche Nähe zu den zahlreichen akademischen Einrichtungen suchen und als willkommene Partner angesehen werden, um eng zusammenzuarbeiten und Ergebnisse aus der Grundlagenforschung frühzeitig in die (klinische) Anwendung zu übersetzen.

Wissenschaft und Wirtschaft sind kein Widerspruch, sie können synergistisch wirken, aber dies muss auch positiv gelebt werden.

Ein besonderes Innovationsklima beschränkt sich dabei nicht nur auf die Bereitstellung von Kapital, sondern zeichnet sich dadurch aus, dass der Gründergeist auch in akademischen Einrichtungen aktiv gefördert und gefordert wird.

Gerade in der Anfangsphase von Gründungen sind eine „Can Do“-Mentalität, grundsätzliche Offenheit verbunden mit dem Mut zum (kalkulierten) Risiko und eine Lernkultur, in der „fail fast“ Teil des Erfolgsprozesses sein kann, entscheidend dafür, ob das Potential einer Idee realisiert wird.

Strukturell möchte ich mich dafür engagieren, dass eine engere Verzahnung zwischen Hochschulen und der forschenden Industrie möglich ist.

Das Vordringen in Unbekanntes birgt Unsicherheiten, ermöglicht allerdings oftmals überhaupt erst Neues zu kreieren. Natürlich ist das herausfordernd und lässt nicht immer zu auf Sicht zu fahren, jedoch nehme ich diese Erfahrung als persönlich sehr stimulierend wahr und sehe hier in der Summe mehr Chancen als Risiken.“