Klaus Tschira Boost Fund

Förderung von Wissenschaftler*innen der Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik.

Kontakt

Dr. Marieke Üzüm
GSO e. V.
Friedrichstrasse 60
10117 Berlin

Telefon: +49 (0) 30 206 799 67
ktboost(at)gsonet.org

Bewerbungsfrist

Die Bewerbungsfrist für den Jahrgang 2022 ist am 15. November abgelaufen. Wir nehmen keine Bewerbungen mehr an und danken allen, die sich für den Klaus Tschira Boost Fund beworben haben!

 

Idee

Mit dem Klaus Tschira Boost Fund stärken wir exzellente Wissenschaftler*innen durch

  • flexible Fördergelder zur Schaffung von Freiräumen für eigene, riskantere sowie interdisziplinäre Projekte,
  • Unterstützung beim Aufbau von (internationalen) Kooperationen und Netzwerken,
  • gezielte Begleitung und Beratung zur professionellen und persönlichen Weiter­ent­wicklung.

Ziel ist es, Karrierewege von (jungen) Wissenschaftler*innen flexibler zu gestalten, zu beschleunigen und eine frühe Unabhängigkeit zu fördern.

Infowebinar KT Boost Fund

am 23. September 2021 haben wir zusammen mit einem unserer Fellows und einem Mitglied aus unserem Gutachtergremium Fragen rund um den KT Boost Fund beantwortet. An wen richtet sich das Programm? Auf was muss ich bei der Bewerbung achten? Und wie gestaltet sich der Auswahlprozess?

Die Präsentation und die wichtigsten Fragen haben wir für euch hier zusammengefasst.


Präsentation
FAQs

Programminfos

Es können Fördergelder bis zu 80.000 € für einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren beantragt werden. Die beantragten Fördergelder können grundsätzlich für alle Kostenarten verwendet werden. Maximal 75 Prozent der beantragten Fördergelder dürfen für die (Teil-)Finanzierung der eigenen Stelle verwendet werden.

Zusätzlich besteht für die Fellows die Möglichkeit, in das Alumni-Netzwerk AlumNode aufgenommen zu werden. Das Netzwerk legt folgende Schwerpunkte:

  • Leadership & Career Development
  • Science Communication & Advocacy
  • Projects & Collaborations

Durch das Netzwerk profitieren die Fellows und Alumni von einem intensiven Wissenstransfer & -austausch, Förderungen eigener Projekte, Peer-Mentoring sowie verschiedenen Beratungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Das Programm wird ermöglicht durch die Förderung der Klaus Tschira Stiftung (KTS), die Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik fördert und zur Wertschätzung dieser Fächer beitragen möchte. Sie wurde 1995 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940–2015) mit privaten Mitteln ins Leben gerufen. Ihre drei Förderschwerpunkte sind: Bildung, Forschung und Wissenschaftskommunikation. Das bundesweite Engagement beginnt im Kindergarten und setzt sich in Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen fort. Die Stiftung setzt sich für den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ein. Weitere Informationen unter: www.klaus-tschira-stiftung.de

Das Programm richtet sich an Postdoktorand*innen, die:

  • an einer Hochschule (Universität, Fachhochschule) oder an einer außeruniversitären Forschungs­ein­richtung in Deutschland beschäftigt sind,
  • in einem bzw. mehreren der folgenden Bereiche forschen: Biologie, Chemie, Geowissenschaften, Informatik, Mathematik, Neurowissenschaften oder Physik und
  • nicht bereits durch ein Nachwuchsgruppen-Programm (wie z.B. Emmy Noether, ERC Starting Grant und ähnliche) gefördert werden.

Antragsberechtigt sind öffentliche Hochschulen (Universitäten, Fachhochschulen) und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in Deutschland. Die bewilligten Mittel können nur über die antragstellende Institution in Anspruch genommen werden. Die Mittel sollen der/dem Wissenschaftler*in frei zur Verfügung stehen.

Die Verwendung der Mittel erfolgt im Sinne des eingereichten Mittelverwendungsplans und ist gegenüber der GSO nachzuweisen.

Die Bewerbungsfrist für den Jahrgang 2022 ist abgelaufen. 


Unsere Fellows

Den Klaus Tschira Boost Fund konnten wir durch die großzügige Unterstützung der Klaus Tschira Stiftung bereits zum dritten Mal ausschreiben. Bisher können 34 Fellows ihre Forschung mit Hilfe der Fördergelder vorantreiben.

Anna Schulz
Technical University of Munich/ Animal Physiology and Immunology
Christoph Heyl
Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY & Helmholtz-Institute Jena / Laser Physics
Claudia Bizzarri
Karlsruhe Institute of Technology/ Photoactive metal complexes for catalysis and bioimaging
Daniel Carlson
Helmholtz-Zentrum Hereon/ Oceanography
Emmanuelle Quemin
Leibniz Institute for Experimental Virology/ Structural Virology
Felix M. Key
Max Planck Institute for Infection Biology/ Evolutionary genetics
Florian Loebbert
Humboldt University Berlin/ Theoretical Particle Physics
Georgios Gkatzelis
Forschungszentrum Jülich/ Atmospheric Chemistry
Katharina Baum
Hasso Plattner Institute/ Network-based data analysis
Matthew Agler
Friedrich Schiller University of Jena/ Microbial ecology & Plant-microbe interactions
Mine Altinli
Bernhard-Nocht Institute for Tropical Medicine/ Molecular Entomology
Miriam Menzel
Forschungszentrum Jülich/ Neuroimaging
Christian Hering-Junghans
Leibniz Institute for Catalysis Rostock/ Inorganic Chemistry, Catalysis
Claudia Alfes-Neumann
Bielefeld University/ Pure mathematics
Marcel Pawlowski
Leibniz Institute for Astrophysics Potsdam/ Astronomy, Astrophysics
Merle Röhr
Julius-Maximilians-Universität Würzburg/ Computational Chemistry, Theoretical physics, Quantum biology
Paola Carrillo-Bustamante
Max Planck Institute for Infection Biology Berlin/ Computational Biology, Infectious Diseases
Pauline N. Fleischmann
University of Würzburg/ Neuroethology
Penelope R. Whitehorn
Karlsruhe Institute of Technology/ Pollinator Ecology
Romy Lorenz
Max Planck Institute Leipzig/ Cognitive neuroscience
Sabine Becker
Technische Universität Kaiserslautern/ Metalloneurochemistry
Walter Bronkhorst
Institute of Molecular Biology Mainz/ Developmental Biology, RNA Biology
Wilhelm Palm
German Cancer Research Center Heidelberg/ Cell Biology, Metabolism, Cancer
Darjus Tschaharganeh
DKFZ Heidelberg / Cancer Research
Dermot Harnett
HU Berlin, BIMSB/ Computational Biology
Florian I. Schmidt
University of Bonn/ Innate Immunity, Cell Biology, Virology, Nanobody engineering
Jan Rennies-Hochmuth
Fraunhofer IDMT Oldenburg/ Speech Intelligibility
Julia Grosse
GEOMAR Kiel/ Marine Biogeochemistry
Lena J. Daumann
LMU München/ Bioinorganic Chemistry
Lysanne Snijders
IGB Berlin/ Animal behaviour
Matthias Schröter
UFZ Leipzig/ Ecosystem services
Nadja Klein
HU Berlin/ Applied Statistics
Patrina S. P. Poh
Charité Berlin/ Bone Tissue Engineering, Additive Design & Manufacturing
Tuan Leng Tay
Albert Ludwig University of Freiburg/ Neurobiology