Klaus Tschira Boost Fund

Förderung von Wissenschaftler*innen der Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik.

Kontakt

Dr. Birte Seffert
GSO e. V.
Friedrichstrasse 60
10117 Berlin

+49 (0) 30 2067 9967
ktboost(at)gsonet.org

Bewerbungsfrist

Die Bewerbungsfrist für den Jahrgang 2022 ist abgelaufen.

 

Klaus Tschira Boost Fund

Idee

Mit dem Klaus Tschira Boost Fund stärken wir exzellente Wissenschaftler*innen durch

  • flexible Fördergelder zur Schaffung von Freiräumen für eigene, riskantere sowie interdisziplinäre Projekte,
  • Unterstützung beim Aufbau von (internationalen) Kooperationen und Netzwerken,
  • gezielte Begleitung und Beratung zur professionellen und persönlichen Weiter­ent­wicklung.

Ziel ist es, Karrierewege von (jungen) Wissenschaftler*innen flexibler zu gestalten, zu beschleunigen und eine frühe Unabhängigkeit zu fördern.

Infowebinar Klaus Tschira Boost Fund

zusammen mit einem unserer Fellows und einem Mitglied aus unserem Gutachtergremium haben wir Fragen rund um den Klaus Tschira Boost Fund beantwortet.

  • An wen richtet sich das Programm?
  • Auf was muss ich bei der Bewerbung achten?
  • Und wie gestaltet sich der Auswahlprozess?

Die Präsentation und die wichtigsten Fragen haben wir für euch hier zusammengefasst.


Präsentation
FAQs

Programminfos

Es können Fördergelder bis zu 80.000 € für einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren beantragt werden. Die beantragten Fördergelder können grundsätzlich für alle Kostenarten verwendet werden. Maximal 75 Prozent der beantragten Fördergelder dürfen für die (Teil-)Finanzierung der eigenen Stelle verwendet werden.

Zusätzlich besteht für die Fellows die Möglichkeit, in das Alumni-Netzwerk AlumNode aufgenommen zu werden. Das Netzwerk legt folgende Schwerpunkte:

  • Leadership & Career Development
  • Science Communication & Advocacy
  • Projects & Collaborations

Durch das Netzwerk profitieren die Fellows und Alumni von einem intensiven Wissenstransfer & -austausch, Förderungen eigener Projekte, Peer-Mentoring sowie verschiedenen Beratungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

 

Zur Klaus Tschira Stiftung

Das Programm wird ermöglicht durch die Förderung der Klaus Tschira Stiftung (KTS), die Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik fördert und zur Wertschätzung dieser Fächer beitragen möchte. Sie wurde 1995 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940–2015) mit privaten Mitteln ins Leben gerufen. Ihre drei Förderschwerpunkte sind: Bildung, Forschung und Wissenschaftskommunikation.

Das bundesweite Engagement beginnt im Kindergarten und setzt sich in Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen fort. Die Stiftung setzt sich für den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ein. Weitere Informationen unter: www.klaus-tschira-stiftung.de

Das Programm richtet sich an Postdoktorand*innen, die:

  • an einer Hochschule (Universität, Fachhochschule) oder an einer außeruniversitären Forschungs­ein­richtung in Deutschland beschäftigt sind,
  • in einem bzw. mehreren der folgenden Bereiche forschen: Biologie, Chemie, Geowissenschaften, Informatik, Mathematik, Neurowissenschaften oder Physik und
  • nicht bereits durch ein Nachwuchsgruppen-Programm (wie z.B. Emmy Noether, ERC Starting Grant und ähnliche) gefördert werden.

Antragsberechtigt sind öffentliche Hochschulen (Universitäten, Fachhochschulen) und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in Deutschland. Die bewilligten Mittel können nur über die antragstellende Institution in Anspruch genommen werden. Die Mittel sollen der/dem Wissenschaftler*in frei zur Verfügung stehen.

Die Verwendung der Mittel erfolgt im Sinne des eingereichten Mittelverwendungsplans und ist gegenüber der GSO nachzuweisen.

Die Bewerbungsfrist für den Jahrgang 2022 ist abgelaufen. 


Unsere Fellows & Alumni

Den Klaus Tschira Boost Fund konnten wir durch die großzügige Unterstützung der Klaus Tschira Stiftung bereits zum vierten Mal ausschreiben. Bisher können/konnten 44 Fellows ihre Forschung mit Hilfe der Fördergelder vorantreiben.

Casey Paquola
Forschungszentrum Jülich / Neuroscience
Hilary Noad
Max Planck Institute for Chemical Physics of Solids/ Experimental Condensed Matter Physics
Inmaculada Martínez-Reyes
Max Delbrück Center for Molecular Medicine / Molecular Immunology and Gene Therapy
Oya Cingöz
Robert Koch Institute / Infection and immunity
Renate Sachse
Technical University of Munich / Computational and structural mechanics
Sam Sanders
Ruhr University Bochum / Mathematics & Computer Science
Susanne Wintzheimer
FAU Erlangen-Nürnberg / Materials Chemistry
Svetlana Klementyeva
University of Tübingen / Inorganic Chemistry
Zahra Razaghi-Moghadam
University of Potsdam & MPI Molecular Plant Physiology / Systems Biology
Rodriguez_Polo_Profile_picture
Ignacio Rodríguez Polo
University of Göttingen / The Francis Crick Institute, London / Developmental Biology
Anna Schulz
Technical University of Munich/ Animal Physiology and Immunology
Christoph Heyl
Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY & Helmholtz-Institute Jena / Laser Physics
Claudia Bizzarri
Karlsruhe Institute of Technology/ Photoactive metal complexes for catalysis and bioimaging
Daniel Carlson
Helmholtz-Zentrum Hereon/ Oceanography
Emmanuelle Quemin
Leibniz Institute for Experimental Virology/ Structural Virology
Felix M. Key
Max Planck Institute for Infection Biology/ Evolutionary genetics
Florian Loebbert
University of Bonn/ Theoretical Particle Physics
Georgios Gkatzelis
Forschungszentrum Jülich/ Atmospheric Chemistry
Katharina Baum
Hasso Plattner Institute/ Network-based data analysis
Matthew Agler
Friedrich Schiller University of Jena/ Microbial ecology & Plant-microbe interactions
Mine Altinli
Bernhard-Nocht Institute for Tropical Medicine/ Molecular Entomology
Miriam Menzel
Forschungszentrum Jülich/ Neuroimaging
Christian Hering-Junghans
Leibniz Institute for Catalysis Rostock/ Inorganic Chemistry, Catalysis
Claudia Alfes-Neumann
Bielefeld University/ Pure mathematics
Dr. Marcel Pawlowski, Gruppenleiter am Leibniz-Institut für Astrophysik, Klaus Tschira Boost Fund Fellow
Marcel Pawlowski
Leibniz Institute for Astrophysics Potsdam/ Astronomy, Astrophysics
Merle Röhr
Julius-Maximilians-Universität Würzburg/ Computational Chemistry, Theoretical physics, Quantum biology
Paola Carrillo-Bustamante
Max Planck Institute for Infection Biology Berlin/ Computational Biology, Infectious Diseases
Pauline N. Fleischmann
University of Würzburg/ Neuroethology
Penelope R. Whitehorn
Karlsruhe Institute of Technology/ Pollinator Ecology
Romy Lorenz
Max Planck Institute Leipzig/ Cognitive neuroscience
Sabine Becker
Technische Universität Kaiserslautern/ Metalloneurochemistry
Walter Bronkhorst
Institute of Molecular Biology Mainz/ Developmental Biology, RNA Biology
Wilhelm Palm
German Cancer Research Center Heidelberg/ Cell Biology, Metabolism, Cancer
Darjus Tschaharganeh
DKFZ Heidelberg / Cancer Research
Dermot Harnett
HU Berlin, BIMSB/ Computational Biology
Florian I. Schmidt
University of Bonn/ Innate Immunity, Cell Biology, Virology, Nanobody engineering
Jan Rennies-Hochmuth
Fraunhofer IDMT Oldenburg/ Speech Intelligibility
Julia Grosse
GEOMAR Kiel/ Marine Biogeochemistry
Lena J. Daumann
LMU München/ Bioinorganic Chemistry
Dr. Lysanne Snijders, Scientist IGB-Berlin, KT Boost Fund Fellow
Lysanne Snijders
Assistant Professor / NWO-Veni Fellow / Animal behaviour
Matthias Schröter
UFZ Leipzig/ Ecosystem services
Nadja Klein
HU Berlin/ Applied Statistics
Patrina S. P. Poh
Charité Berlin/ Bone Tissue Engineering, Additive Design & Manufacturing
Dr. Tuan Leng Tay, Group Leader, Faculty of Biology, University of Freiburg, GSO Fellow
Tuan Leng Tay
Assistant Professor in Biology and Anatomy & Neurobiology