Klaus Tschira Boost Fund

Förderung von Wissenschaftler*innen der Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik.

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Kontakt

Dr. Marieke Üzüm
GSO e. V.
Friedrichstrasse 60
10117 Berlin

Telefon: +49 (0)30 2067 9967
ktboost(at)gsonet.org

Bewerbungsfrist

Zu einer neuen Ausschreibung informieren wir hier oder im Newsletter.

Idee

Mit dem Klaus Tschira Boost Fund stärken wir exzellente Wissenschaftler*innen durch

  • flexible Fördergelder zur Schaffung von Freiräumen für eigene, riskantere sowie interdisziplinäre Projekte,
  • Unterstützung beim Aufbau von (internationalen) Kooperationen und Netzwerken,
  • gezielte Begleitung und Beratung zur professionellen und persönlichen Weiter­ent­wicklung.

Ziel ist es, Karrierewege von (jungen) Wissenschaftler*innen flexibler zu gestalten, zu beschleunigen und eine frühe Unabhängigkeit zu fördern.

Programminfos

Es können Fördergelder bis zu 80.000 € für einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren beantragt werden. Die beantragten Fördergelder können grundsätzlich für alle Kostenarten verwendet werden. Maximal 75 Prozent der beantragten Fördergelder dürfen für die (Teil)Finanzierung der eigenen Stelle verwendet werden.

Zusätzlich besteht für die Fellows die Möglichkeit, in das Alumni-Netzwerk AlumNode aufgenommen zu werden. Das Netzwerk legt folgende Schwerpunkte:

  • Leadership & Career Development
  • Science Communication & Advocacy
  • Projects & Collaborations

Durch das Netzwerk besteht der Zugang zu einem intensiven Wissenstransfer/-austausch, zu Förderung eigener Projekte, zu Peer-Mentoring sowie zu verschiedenen Beratungs- und Weiter­bildungs­möglichkeiten.

Das Programm wird ermöglicht durch die Förderung der Klaus Tschira Stiftung (KTS), die Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik fördert und zur Wertschätzung dieser Fächer beitragen möchte. Sie wurde 1995 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940–2015) mit privaten Mitteln ins Leben gerufen. Ihre drei Förderschwerpunkte sind: Bildung, Forschung und Wissenschaftskommunikation. Das bundesweite Engagement beginnt im Kindergarten und setzt sich in Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen fort. Die Stiftung setzt sich für den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ein. Weitere Informationen unter: www.klaus-tschira-stiftung.de

 

Das Programm richtet sich an Wissenschaftler*innen zu Beginn und in der Mitte ihrer Karriere, die:

  • an einer deutschen Hochschule (Universität, Fachhochschule) oder an einer außeruniversitären Forschungs­ein­richtung beschäftigt sind,
  • in einem bzw. mehreren der folgenden Bereiche forschen: Biologie, Chemie, Geowissenschaften, Informatik, Mathematik, Neurowissenschaften oder Physik und
  • folgenden Status besitzen: Postdoc, Nachwuchsgruppenleitung, Junior/W1-Professur.

Antragsberechtigt sind öffentliche Hochschulen (Universitäten, Fachhochschulen) und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in Deutschland. Die bewilligten Mittel können nur über die antragstellende Institution in Anspruch genommen werden. Die Mittel sollen der/dem Wissenschaftler/in frei zur Verfügung stehen. Die Verwendung der Mittel erfolgt im Sinne des eingereichten Mittelverwendungsplans und ist gegenüber der GSO nachzuweisen.

Anträge sind ausschließlich elektronisch bei der GSO einzureichen. Bitte verwenden Sie hierfür das elektronische Antragsformular. Ein Leitfaden für die Antragstellung steht als Download zur Verfügung.

Folgende Dokumente sind für die Bewerbung notwendig:

  • Konzept mit Kosten- und Zeitplan
  • Aussagekräftiger Lebenslauf des/der Wissenschaftlers/in
  • Motivationsschreiben des/der Wissenschaftlers/in sowie
  • Unterstützungsschreiben der antragstellenden Institution.
Christian Hering-Junghans
Leibniz Institute for Catalysis Rostock/ Inorganic Chemistry, Catalysis
Claudia Alfes-Neumann
Paderborn University/ Pure mathematics
Marcel Pawlowski
Leibniz Institute for Astrophysics Potsdam/ Astronomy, Astrophysics
Merle Röhr
Julius-Maximilians-Universität Würzburg/ Computational Chemistry, Theoretical physics, Quantum biology
Paola Carrillo-Bustamante
Max Planck Institute for Infection Biology Berlin/ Computational Biology, Infectious Diseases
Pauline N. Fleischmann
University of Würzburg/ Neuroethology
Penelope R. Whitehorn
Karlsruhe Institute of Technology/ Pollinator Ecology
Romy Lorenz
Max Planck Institute Leipzig/ Cognitive neuroscience
Sabine Becker
Technische Universität Kaiserslautern/ Metalloneurochemistry
Walter Bronkhorst
Institute of Molecular Biology Mainz/ Developmental Biology, RNA Biology
Wilhelm Palm
German Cancer Research Center Heidelberg/ Cell Biology, Metabolism, Cancer
Darjus Tschaharganeh
DKFZ Heidelberg / Cancer Research
Dermot Harnett
HU Berlin, BIMSB/ Computational Biology
Florian I. Schmidt
University of Bonn/ Innate Immunity, Cell Biology, Virology, Nanobody engineering
Jan Rennies-Hochmuth
Fraunhofer IDMT Oldenburg/ Speech Intelligibility
Julia Grosse
GEOMAR Kiel/ Marine Biogeochemistry
Lena J. Daumann
LMU München/ Bioinorganic Chemistry
Lysanne Snijders
IGB Berlin/ Animal behaviour
Matthias Schröter
UFZ Leipzig/ Ecosystem services
Nadja Klein
HU Berlin/ Applied Statistics
Patrina S. P. Poh
Charité Berlin/ Bone Tissue Engineering, Additive Design & Manufacturing
Tuan Leng Tay
Albert Ludwig University of Freiburg/ Neurobiology